Zielgruppe

Heilpädagogische Früherziehung ist zuständig für Kinder im Vorschulalter (ab Geburt bis 7 Jahre), die in ihrer Entwicklung auffallen, verzögert oder behindert sind, sowie für Kinder, welche unter erschwerten Bedingungen aufwachsen. Das Angebot umfasst die Heilpädagogische Entwicklungsabklärung, Frühförderung, Beratung der Eltern und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachpersonen. Die Entwicklungsauffälligkeiten der Kinder können in folgenden Bereichen auftreten: Spiel- und Lernverhalten, Denkfähigkeit, Sprache, Grob- und Feinmotorik, Wahrnehmung und im sozial-emotionalen Bereich. Auch Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten wie Hyperaktivität, Aggressivität, Passivität usw. können zur Heilpädagogischen Früherziehung angemeldet werden. Wenn bei Kindergartenkindern ein Bedarf an Heilpädagogischer Früherziehung besteht und die sonderpädagogischen Massnahmen der Schule nicht ausreichen ist die Heilpädagogische Früherziehung parallel und ergänzend zu den schulischen Leistungen möglich. Diese findet ausschliesslich im familiären Kontext statt. Zur Zielgruppe gehören auch die Eltern (Erziehungsberechtigten) des Kindes. Kinder, die ausschliesslich nur eine Seh- oder Hörbehinderung haben, gehören nicht zur Zielgruppe (Betreuung durch spezialisierte kantonale Beratungsstellen).